DIE GRÜNEN Plus

Tatsächliche Problemlösung bei den Schulen

Von: Christiane Maringer (28.11.2018)

Seitdem ich im Gemeinderat bin, nehme ich an den regelmäßig einberufenen Krisentreffen zur Verkehrssituation rund um die Schulen (Volksschule, Neue Mittelschule, Sonderpädagogisches Zentrum, VHS) teil. Jedes Mal wird bejammert, dass die Gefahr für die Kinder enorm wäre und man handeln müsse, bevor etwas passieren würde.
Gefahr entsteht durch die Eltern selbst, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schultüre fahren und dann möglichst schnell weiter wollen. Jedes Mal passierte dann bisher, dass Maßnahmen gesetzt werden, von denen alle Beteiligten wissen, dass sie nicht das gewünschte Ergebnis bringen (Schranken werden errichtet, um Durchfahrten zu verhindern, Kiss & Go-Zonen auf die Straße gemalt, …).
Jedes mal brachte ich ein, dass ein Schutz der Kinder nur zu erreichen ist, wenn das zugrundeliegende Problem ausgeschalten wird: Temporäre Fahrverbote vor Schulen heißt das Zauberwort. Es gibt viele Städte mit langjährigen positiven Erfahrungen damit. Bisher war mein Einbringen allerdings erfolglos.

Temporär autofreie Zone wird diskutiert

Bei der letzten solchen Besprechung vor Ort war Stefan Steinbichler noch als Gemeinderat dabei und hat mir damals schon recht gegeben. Umso mehr freut es mich, dass er bei seiner ersten Gemeinderatssitzung als Bürgermeister gleich den Schritt setzte, eine Arbeitsgruppe zu beschließen, die genau dieses Thema bearbeiten wird. Vielen Dank dafür!

Geben wir den Kindern die Bewegungsfreiheit in der Stadt zurück! Passen wir den Verkehr den Bedürfnissen der Kinder an, nicht die Kinder an das zu viel und zu hektisch an Autoverkehr. Viele Umfragen und Studien zeigen, dass Kinder den Schulweg am liebsten mit Freundinnen und Freunden zurücklegen würden. Aus Sorge vor dem Autoverkehr lassen das viele Eltern nicht zu, bringen ihren Nachwuchs selbst mit dem Auto vor Ort – und drehen so die Spirale der Gefahr selbst mit nach oben.

Verkehrsstadträtin Christiane Maringer
Splitter aus dem Gemeinderat vom 27. November 2018


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