DIE GRÜNEN Plus

Baumpflege

Von: Christiane Maringer (30.11.2018)

Herbstarbeit im Umweltressort auf Hochtouren – Teil 1

Neben dem Erfolg im Abendverkehr – wir haben berichtet – gab es aus dem Umweltressort in den Gemeinderat vom 27. Nevember 2018 vier wesentliche Themen einzubringen:

  • Baumpflege
  • Umstellung öffentliche Beleuchtung auf LED
  • Energiebuchhaltung zeigt Versäumnisse auf
  • Viel Lärm um Laubsauger

Wir berichten fortlaufend

Der jährliche Bericht aus der Überprüfung nach dem Baumkataster liegt vor. Die Klimaveränderungen setzten neben den bisherigen Stressfaktoren (Bodenverdichtung und Salzstreuung) den Stadtbäumen deutlich zu. Es sind zum Teil starke Trockenschäden bzw. Belastungen durch Schädlinge und Pilze aufgetreten. Trotzdem ist etwa die Hälfte der Bäume, dank der regelmäßigen Pflegemaßnahmen, in gutem, vitalem Zustand. Die Gemeinde wird aber künftig mehr Augenmerk auf das verwendete Pflanzsubstrat setzen und bei der Nachpflanzung auf hitzeresistente Bäume ausweichen müssen. Die Umweltreferentin der Gemeinde hält sich hier erfreulicher Weise laufende am aktuellen Stand der Forschung – genauso, wie sie sich bei der Einschuldung von Bauhofmitarbeitern in die Baumpflege einsetzt.

Aus ökologischer Sicht ist der inzwischen sehr geringe Anteil an Altbäumen im Ortsgebiet schade – wie die Grafik zeigt. Auch wenn Purkersdorf durch den Wienerwald mit den verschiedensten Schutzklassifi­zierungen (Biosphärenpark, Natura 2000, Naturpark) von wertvollen Naturräumen umgeben ist. Jeder Baum im dichtverbauten Gebiet ist ein immer wichtiger werdender Gegenpol zur Klimaveränderung mit heißeren Sommern (steigende Anzahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30° C sowie Tropennächten mit Temperaturen über 20° C) und trockeneren, wärmeren Wintern aber auch Starkregenere­ignissen oder Stürmen. Ein Altbaum, etwa eine 80jährige Buche, verdunstet bis zu 500Liter/Tag, beschattet eine beachtliche Fläche, dient als Staubfilter – ein wichtiges Thema in Zeiten der Feinstaubproble­matik – und dem Wasserrückhalt. Es steht also unbedingt dafür, in die Baumpflege zu investieren und auf den Erhalt der Bäume zu setzen!

Anzahl der Bäume pro Altersklasse

Als Umwelt-Stadträtin halte ich in diesem Zusammenhang an der Kritik an den sogenannten Bäumen am neugestalteten Hauptplatz fest: Die Sträucher in den Hochbeeten können in keiner Wachstumsphase den Vorteilen eines richtigen Baumes nachkommen – auch wenn natürlich wieder niederwüchsige Bäume gewählt werden sollen. Meine Forderung besteht also weiter, dass die Bepflanzung ausgewechselt werden soll.


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