DIE GRÜNEN Plus

Warum ich den GRÜNEN beigetreten bin

Von: Gerhard Bürgmann (28.1.2019)

Eigentlich habe ich mich nie wirklich als politischer Mensch gesehen. Ich bin von Beruf Techniker und versuche eher, alles mit Logik zu erfassen. Ideologischen Standpunkten kann ich nicht viel abgewinnen. Ich versuche immer, herauszufinden, ob etwas sinnvoll oder sinnlos ist, ob es richtig oder falsch, gut oder schlecht ist. Ich finde es schlecht, unserem Planeten mehr Ressourcen abzuverlangen, als er langfristig liefern kann. Ich finde es falsch, wenn man Leute in die Armut treibt, damit anonyme Konzerne Milliarden in Steueroasen bunkern können. Ich halte es für unmenschlich, Flüchtlinge zu bekämpfen anstatt Fluchtursachen.
Ich war ziemlich überrascht, als ein Freund einmal meinte, dass ich ganz schön „links“ bin.

Als die Grünen bei der Wahl 2017 aus dem Parlament flogen, haben überraschend viele Leute gemeint, dass es nun keine Grünen mehr in Österreich gäbe! Das hat in mir die Überzeugung reifen lassen, dass es wichtig ist, dass die Grünen um so mehr auf Landes- und Gemeindeebene präsent sind!

Im Frühjahr 2019 gibt es EU-Wahlen, bei denen die Wahlbeteiligung üblicherweise eher gering ist. Um zu verhindern, dass der Rechtsruck und damit der Sozialabbau und der Vorrang von Unternehmensin­teressen vor Umweltschutz und Arbeitnehmerin­teressen auch auf EU-Ebene massiv gestärkt wird, ist es notwendig, dass die Grüne Fraktion gut abschneidet. Leider gibt es ja selbst bei den Sozialdemokraten immer wieder Mandatare, die meinen, dass im rechten Eck vielleicht doch auch ein Platzerl für sie gefunden werden kann.

Bei den Gemeinderatswahlen in Purkersdorf 2020 werden die Karten auch neu gemischt. Es gibt einen neuen Bürgermeister, der politisch noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt ist. Da er, wie unser ehemaliger Bürgermeister und viele anderen Gemeindemandatare, eine Nähe zur Immobilien- und Baubranche hat, wird man genau schauen müssen, ob auch er das hemmungslose Zubetonieren von Purkersdorf weiterführen wird. Die vorbildliche Renovierung von Salettl, Bühne und dem davorliegende Haus, das die Familie Steinbichler durchgeführt hat, lässt Hoffnung aufkommen, dass er mehr Verständnis für das Ortsbild hat, als sein Vorgänger. In der bisherigen Zusammenarbeit hat er sich als Realpolitiker erwiesen, der Argumenten zugänglich ist und nicht als Parteipolitiker.

Weiters halte ich auch die Verkehrspolitik für wichtig. Für Purkersdorf ist es einerseits notwendig, eine gute Anbindung des öffentlichen Verkehrs an Wien zu haben, andererseits ist es wichtig, dass die Verkehrsflüsse in Niederösterreich auf der Schiene und nicht auf der Straße gefördert werden, um nicht der Parkplatz von Wien zu werden.

Ich hoffe, dass die Grünen in Österreich – so wie jetzt schon in Deutschland – kräftig Aufwind bekommen und werde mich nach Kräften bemühen, dazu meinen Beitrag zu leisten. Ich hoffe, dass ich dabei genauso erfolgreich bin, wie bei meinem Projekt Purkersdorf-Online, das mittlerweile seit 18 Jahre besteht.


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